Tagung: ICH ICH ICH. Erfahrungsarmut und Authentizitätsbegehren im Schreiben der Gegenwart
Christina Wessely Christina Wessely

Tagung: ICH ICH ICH. Erfahrungsarmut und Authentizitätsbegehren im Schreiben der Gegenwart

ICH ICH ICH
Erfahrungsarmut und Authentizitätsbegehren im Schreiben der Gegenwart

Leuphana Universität Lüneburg, 19.-20. Juni 2026, Zentralgebäude (Libeskind Bau), C40.501 (5. Stock)

19. Juni 2026

13.00-15.00h:

Simon ROLOFF & Christina WESSELY: Begrüßung und Einführung

Florian SPRENGER: Vortrag vortragen – Über die Unmöglichkeit, nicht von sich zu sprechen

Christina WESSELY: Geistige Arbeit als Beruf. Chronik eines akademischen Jahres

Kaffeepause

15.30-17.15h

Florian HUBER: Wo das Wünschen wirklich geholfen hat: Umrisse einer kritischen Theorie des Schreibens 1972 ff.

Kevin DREWS: Der Magen der Literatur

17.30-19.00h:

Ökonomien der Authentizität. Der Markt und die Sehnsucht nach dem Echten.

Gespräch zwischen Franziska HEROLD, Florian HUBER und Anneke JANSSEN

Moderation: Kevin DREWS

20. Juni 2026

10.00-12.00h:

Robert M. ERDBEER: ‚Am I still unconscious?‘ Selbstverhältnisse und Aporien elektronischer Autofiktion

Simon ROLOFF: Vibemanagement – Ich-Sagen in der KI-gestützten Literatur

Moderation: Christina WESSELY

13-14.30h:

Marc ORTMANN: Vom(S)ich erzählen

Abschlussdiskussion

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“Witches” Film & Gespräch über postpartale Depression im Rahmen des Silbersalz-Festivals, Halle/Saale, 31.10.2025
Christina Wessely Christina Wessely

“Witches” Film & Gespräch über postpartale Depression im Rahmen des Silbersalz-Festivals, Halle/Saale, 31.10.2025

Geburt, Krise, Überleben: Elizabeth Sankey erzählt kraftvoll von postnataler Depression – und zieht eine Linie zurück zur Hexenverfolgung.

„Ich hätte als Hexe geendet“ – mit dieser schonungslosen Einsicht beginnt Elizabeth Sankey ihren sehr persönlichen Film über ein tabuisiertes Thema: postnatale psychische Erkrankungen. Als Hexen bezeichnete man im Mittelalter Frauen, die besondere Kräfte zu besitzen schienen. Nachdem sie selbst nach der Geburt ihres Sohnes in die Psychiatrie eingewiesen wurde, verarbeitet sie ihr Erleben in „Witches“ – einer Collage aus Tagebuch, Archivmaterial, Geschichte und feministischer Analyse. Sie zieht Parallelen zwischen dem Stigma heutiger Mütter und der historischen Verfolgung von Frauen, die als „anders“ galten. Hebammen, Heiler*innen oder einfach Frauen mit rotem Haar – sie alle galten einst als Bedrohung und wurden als Hexen gebrandmarkt.

„Witches" ist ein Appell für mehr Sichtbarkeit, Verständnis und Unterstützung psychisch erkrankter Mütter – und eine kraftvolle Rückeroberung weiblicher Stärke.

Publikumsgespräch im Anschluss mit:
Prof. Dr. Christina Wessely, Leuphana Universität Lüneburg
Lisa Göpfert, Psychologin und Gründerin von One Woman's Life

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‘Liebesmühe’ erscheint am 19.2.2024
Christina Wessely Christina Wessely

‘Liebesmühe’ erscheint am 19.2.2024

Mitte Februar 2024 erscheint ‘Liebesmühe’ bei Hanser - eine Erzählung übers Frausein und Mutterwerden, die persönliche Erfahrungen mit wissenschafts- und sozialgeschichtlichen Erkundungen verbindet.

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ZfL Jahrestagung “Gegenwelten”
Christina Wessely Christina Wessely

ZfL Jahrestagung “Gegenwelten”

Am 13. Juli darf ich die diesjährige Jahrestagung des Leibniz-Zentrums für Literatur- und Kulturforschung zum Thema “Gegenwelten. Intervention und Eskapismus in Umbruchzeiten” mit einem Vortrag zu Ökotopien und der Aufgabe der Geisteswissenschaften im ‘Anthropozän’ eröffnen.

Die politischen, sozialen und ökonomischen Handlungsforderungen, die angesichts der umfassenden Krise gesellschaftlicher Naturbeziehungen spätestens seit der Wende zum „Umweltzeitalter“ (Uekötter) im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts mit immer größerer Dringlichkeit formuliert werden, gehen häufig mit dem Entwurf ökologischer Gegenwelten einher – intakter, noch nicht aus dem Gleichgewicht geratener Welten, die von menschlichen und nichtmenschlichen Wesen in harmonischer Gemeinschaft belebt werden. Im Rahmen meines Vortrages werde ich einen kursorischen Streifzug durch diese Welten, die es so nie gab, unternehmen, und dabei auch die Frage nach der Rolle der Geisteswissenschaften stellen, denen vermehrt nicht nur an Erklärung und Kritik des „Gegenweltbedarfs“ der Gegenwart liegt, sondern die – etwa im Rahmen der environmental humanities – die Neuausrichtung des Verhältnisses von Mensch und Umwelt aktivistisch und engagiert mitgestalten wollen.

Das ganze Programm kann man hier einsehen.

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Perspektiven einer Geschichte ökologischen Wissens, 22.-23. März Leuphana Universität Lüneburg
Christina Wessely Christina Wessely

Perspektiven einer Geschichte ökologischen Wissens, 22.-23. März Leuphana Universität Lüneburg

Am 22. und 23. März 2023 findet an der Leuphana Universität Lüneburg ein von mir organisierter Workshop statt, der Bedingungen und Möglichkeiten einer Historiographie ökologischen Wissens auslotet. Mit Beiträgen von Nils Güttler, Sabine Höhler, Kärin Nickelsen, Christian Reiß, Leander Scholz, Florian Sprenger, Patrick Stoffel und Georg Töpfer.


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Ernst Haeckel Briefedition
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Ernst Haeckel Briefedition

Als Mitglied im Internationalen Beirat darf ich das von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina geförderte Projekt ‘Ernst Haeckel Briefedition’ begleiten. (Im Bild: Eine der Tapeten, die im Rahmen der Renovierung der ‘Villa Medusa’, wo das Beiratstreffen 2022 stattfand, aufwändig neu angefertig wurden.)

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